Achtung im Wald und am Waldrand! ⚠️

Achtung Hirschlausfliege!

Hirschlausfliegen oder auch die fliegenden Zecken🦟

Im Herbst ist gerade im Wald und am Waldrand wieder besonders Vorsicht geboten!

Die kleinen Biester fliegen Ihren Wirt an, schmeißen dann ihre Flügel ab und vergraben sich ins Fell. Anders als die gewöhnlichen Zecken können die Hirschlausfliegen mehrmals in kurzer Zeit zubeißen, was für unsere Hunde und Pferde sehr schmerzhaft ist.

Das Gemeine an diesen Parasiten?

Hirschlausfliegen treten oft in Schwärmen auf, weshalb bei der Vielzahl von Bissen unsere Vierbeiner oft panisch reagieren. 
Die Bisse der Hirschlausfliege sind nicht zu unterschätzen, es können Hautreizungen mit Quaddeln bis hin zu eitrigen Entzündungen und Fieber auftreten.
Bei Pferden wird meist der Mähnenbereich befallen, bei Hunden ist der Bauch, die Innenseite der Oberschenkel und auch im Bereich des Afters ein beliebtes Ziel der Hirschlaus.

Doch was kann ich dagegen tun?

Hirschlausfliegen sind standorttreu, d.h. gerät man in einen Schwarm, kann man diesem relativ schnell wieder entfliehen. Für den Rest des Herbstes sollte diese Stelle gemieden werden. Abwehren kann man das Ungeziefer leider nur schwer, hier gibt es verschiedene Tipps von Zeckensprays bis zu Klebeband. 

Craniodynamik
Aber Achtung!

Auch uns Menschen kann die Hirschlausfliege befallen, allerdings sind für uns die Bisse meist nicht allzu schmerzhaft. Ein beliebtes Anflugsziel ist hier der Kopf- und Nackenbereich, von dort aus krabbeln die Blutsauger in das Kopfhaar. Auch bei uns können entzündliche Prozesse entstehen, weshalb Vorsicht geboten ist und bekannte Waldregionen der Hirschlausfliegen gemieden werden sollten.